TSV 1859 Wehrsdorf e.V.

„Das ist wie 10.000 Meter laufen und dabei Schach spielen.“
(Karin Schmalfeld, Silbermedaille World Games 2005)

Wie in jedem Jahr haben wir unseren Beitrag zum vollen Wettkampfkalender Sachsens vollbracht. Mit einer Doppelveranstaltung nach der Sommerpause konnten wir relativ viele Sachsen zum Oberlausitzer OL nach Wehrsdorf und zur Sächsischen Meisterschaft nach Oppach locken.

Ich möchte allen unseren Vereinsmitgliedern, Angehörigen, Eltern, Großeltern und Freunden herzlich danken, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben. Natürlich meinen beiden Mit-Kartenaufnehmern Dietmar und Andrè, die gleichzeitig die Strecken für den Sonnabend gelegt haben und ihre Arbeit schon weit im Vorfeld im Frühjahr begannen.

Doch alle Arbeitsbereiche sind wichtig, nichts darf vergessen werden. Ich kann nicht jedem im Einzelnen danken, aber das Org.team um Familie Schmidt arbeitete wieder fleißig und auf modernstem Niveau (online-Anmeldung usw,), Webseiten-gestaltung, schnelle Ergebnisse bis hin zu schönen Fotos (Fotografin mit Michas tollem Apparat: Cathleen). Auch die Knüppel, die Sport-Ident uns mit der fehlenden Auslesestation in die Beine werfen wollte, meisterten die Jungs mit aller Ruhe. Die wichtigen und umfangreichen Finanzen hatte Renate super im Griff, Dietmar zeichnete für die Start-,  Ziel- und Postentechnik sowie die Verpflegung verantwortlich. Alle Postenhänger ( eigentlich Postenstecker), was bei den Plastposten und dem steinigen Untergrund oft Probleme macht, steckten alle  85 Posten millimetergenau und fehlerlos und sammelten sie auch vollständig wieder ein. Dazu gehörten Lars, Andrè, Martin, Gerd, Sylvia, Renè, Andrea und Jan. Das Startteam mit Sylvia, Karsten, Jan, Harry und Klaus startete auf die Sekunde genau und die armen Schlucker am Ziel (meist Gerd und Dietmar)mussten etwas einsam allein lange aushalten. Die Betreuung der Kinder/Jugendgruppe durch Cathleen, Berit und die Eltern klappte sehr gut, auch der Kinder-OL (Andrea, Lutz)war jeden Tag toll besucht (was auch an den Bonbons und Gummibärchen lag). Eine schöne Stange Geld kam wieder durch unser Verpflegungsteam mit Franzi, Renate, Ronny, Johan, Roswitha u.a. zustande. Den undankbaren Posten mit der Getränkeausgabe nahmen Katharina und Andrea auf sich. Den noch undankbareren Posten des Reinigens der Toiletten und Duschen/Turnhalle übernahmen wie meist Renate und Roswitha. Gelobt wurden wir auch für die deutliche Markierung im Ort und zum Start/Ziel (Sylvia, Renè, Mattis und Marek). Jetzt hab ich doch wieder Namen genannt und bestimmt jemand vergessen. Verzeihung!  Ein großer Dank gilt allen fleißigen Frauen, die die vielen Kuchen gebacken haben. Alle Eltern (wahrscheinlich Muttis oder Schwestern) der Nachwuchsgruppe, auch unsere Läuferinnen, Omas usw, übertrafen sich mit leckeren Kuchen. Viele stellten sich am Sonnabend Abend noch mal an den Herd, weil die gefräßigen OLer schon am Sonnabend alle Kuchen verputzt hatten. Und auch am Sonntag war wieder alles weg. Sicher haben wir und auch unser Nachwuchs da kräftig mitgeholfen. Auch das Bier war restlos weg. Also noch mal, das war ganz toll von den Muttis, ich hoffe, alle haben ihre Bleche, Schachteln und Formen zurück. Erfolge gab es auch bei den Wettkämpfern. Am Sonnabend siegte Nathalie in der D 10 und mit Florian und Tobias gab es einen Doppelsieg in der H 14. In der H 10 machte Leopold einen tollen Lauf mit dem 2. Platz und Josef mit Platz 5 sowie Per und Valentin als Team waren auch sehr gut dabei. Jacob bekam leider vom Trainer eine falsche Karte. Marek und Phillipp wurden 4. und 5. in der H 12. Ludwig kam mit den am meisten zerkratzten Beinen aus dem Wald. Am Sonntag gab es durch Nathalie und Saskia zwei dritte Plätze bei den Landesmeisterschaften. In der H 10 wurden Vale, Leopold, Per und Josef 5., 6., 8. und 9. In H12 kamen Marek, Niklas und Phillipp hintereinander auf 5 bis 7. Auch Jacob hatte hier ein gutes Rennen.

Unsre H 14-Vortagssieger machten leider einen größeren Fehler, Mattis war hier unser Schnellster mit Rang 6. In der H 40 gab es einen sehr guten 5. durch Renè und einen 9. Platz durch Henning, der noch durch den Gartenhausbau geschwächt war. Einen Sieg gab es durch Lokalmatador Klaus in H 75, er war sogar schneller als die jüngeren Heinemann und Schmalfeld. Einen der schönsten Stürze legte Bettina bei den älteren Damen hin.

 

Bis nächstes Jahr, wo es in Wehrsdorf einen OL und wahrscheinlich ein MTBO-Wochenende (ohne Tschechen) geben soll haben wir uns bestimmt wieder erholt.

Harry

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